HORST BARTNIG

Horst Bartnig, Ohne Titel, 1985, Plotterzeichnung, 30 x 30 cm

HORST BARTNIG

Horst Bartnig (*1936 in Militsch/Schlesien) studierte nach einer Malerlehre an der Fachschule für angewandte Kunst in Magdeburg. Er erhielt mehrere nationale und internationale Auszeichungen, unter anderem den Hannah-Höch-Preis der Berlinischen Galerie im Jahr 2001.

Seit Mitte der 1960er Jahre arbeitet Bartnig mit den klaren Instrumenten der konkreten Kunst: Starke Farben und einfache, geometrische Formen sind Hauptbestandteil seines Schaffens. Innerhalb seiner verschiedenen Werkgruppen schöpft Bartnig sämtliche Variationen dieser Mittel aus. Zufälligkeiten werden mithilfe von mathematischen Formeln und Computerberechnungen ausgeschlossen. Bartnigs Zusammenarbeit mit Physikern, Mathematikern und Programmierern, unter anderem vom Zentralinstitut für Informatik und Rechentechnik in Berlin-Adlershof, erlauben ihm, sehr komplexe Bildfolgen zu entwickeln. Nicht selten erreichen diese Serien eine große Anzahl an Bildern, die die verschiedensten Anordnungen der Elemente und Variablen in ihrem Zusammenspiel systematisch ausloten.

Horst Bartnig zählt heute zu den wichtigsten Vertretern konkreter Kunst in Deutschland.

Horst Barting lebt in Berlin.

AUSBILDUNG

1954-57 Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg

GRUPPENAUSSTELLUNGEN

2018 Horst Bartnig, Galerie Jochen Hempel, Berlin

2016 bewegung – veränderung – form,  gräfe art.concept, Berlin

2016-2017 Horst Bartnig_Konkret Arbeiten aus den Jahren 1960-2016, Achim Freyer- Stiftung, Berlin

AUSZEICHNUNGEN

1993 Will-Grohmann-Preis

2001 Hannah-Höch-Preis

SAMMLUNGEN

Architektur Galerie Berlin, Berlin

Forum Konkrete Kunst, Erfurt

Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK), Leipzig

Haus Konstruktiv, Zürich

Stredoslovenská galéria, Banská Bystrica

AESTHETICA, DAM GALLERY Berlin, 29. Mai – 1. August 2015