VERA MOLNAR

Vera Molnar, Viereckstrukturen, 1985, Plotterzeichnung, 25 x 25 cm
Vera Molnar, Serie Gothique, 1986, Plotterzeichnung, 38 x 29 cm
Vera Molnar, Trapeze, 1986, Plotterzeichnung, 20 x 30 cm
Vera Molnar, 100 Carrés, 1986, Plotterzeichnung, 25 x 22 cm
Vera Molnar, 100 Carrés, 1986, Plotterzeichnung, 27 x 22 cm
Vera Molnar, Serie Gothique Rot-Orange, 1990, Plotterzeichnung, 35 x 9 cm
Vera Molnar, 25 Carrés, 1991, Plotterzeichnung, 37 x 37 cm
Vera Molnar, Neun Doppelte Zeichen, 2004, Laserdruck auf Papier, Serie von 5 Exemplaren, Edition von 5 Exemplaren, je 30 x 28 cm
Vera Molnar, Orthogonal, 2016, Acryl auf Leinwand, 30 x 180 cm

VERA MOLNAR

“Auf der Suche nach einer visuellen Basis, fing ich an, Serien zu entwerfen. Ich benützte sehr einfache Regeln der Kombinatorik und einige ebenfalls sehr einfache geometrische Formen und führte, Schritt für Schritt, kleine Modifikationen ein, entweder in der Proportion des Basiselementes oder in der Weise des Zusammenfügens. Mein Ziel war es nicht, eine beliebige Menge von Bildern zu erarbeiten; diese Serien haben in der Weise Sinn, dass ich da eine Möglichkeit habe, visuelle Situationen, die sich sehr ähnlich sind, nebeneinander zu stellen und zu erproben. Diese Vergleiche meiner Bilder untereinander stellen auch meine Freunde an, die sich dafür interessieren, denn ich arbeite ja für sie. Die Frage ist, ob man hier und da durch dieses Nebeneinandersehen eine wesentliche Änderung, eine eigenartige visuelle Situation findet, die man Kunst nennen könnte. Das grundlegende Problem meiner ganzen Tätigkeit besteht darin, diese Erscheinung, diese ‚Epiphanie’ des Phänomens Kunst zu erfassen. Die serielle Arbeit ist wie ein visueller Dialog zwischen Maler und Gemaltem. Alle Etappen einer solchen Serie sind natürlich keine Kunstwerke im traditionellen Sinn. Es sind Proben, es sind Etappen einer malerischen Forschung. Ich akzeptiere immer nur einen sehr kleinen Prozentsatz dieser visuellen Möglichkeiten. In meinen Augen hat meine ganze Arbeit einen hypothetischen Charakter.

Um meine Forschungsserien wirklich systematisch zu verarbeiten, verwendete ich zunächst eine Technik, die ich machine imaginaire nannte. Ich stellte mir vor, ich hätte einen Computer. Ich entwarf ein Programm, und dann, Schritt für Schritt, realisierte ich einfache, begrenzte Serien, die aber in sich abgeschlossen waren, also keine einzige Formkombination ausließen. Sobald es mir möglich war, ersetzte ich den Scheincomputer, die ausgedachte Maschine, durch einen echten Computer.

Zur Vermeidung einer falschen Interpretation meines Verfahrens möchte ich betonen, dass zwar ein großer Teil meiner Arbeiten mit Hilfe eines Computers entworfen und oft auch ausgeführt werden; aber ob diese Arbeiten irgendeinen oder überhaupt keinen Wert haben, dafür ist der Computer nicht verantwortlich. Diese Maschine, so beeindruckend sie ist, ist doch nur ein Instrument in der Hand des Malers. Ich benütze den Computer, um Formen miteinander zu kombinieren, in der Hoffnung, dass dieses Werkzeug mir erlaubt, mich von Gelerntem, kulturell Ererbtem und, was mich sonst umgibt, zu distanzieren, kurz, von den uns prägenden Zivilisationseinflüssen. Dank seiner großen Kombinationsmöglichkeiten verhilft der Computer zu systematischen Forschungen im visuellen Bereich, hilft dem Maler, sich von kulturellen ‚Readymades’ zu befreien und Formkombinationen zu finden, die man nie zuvor gesehen hat, weder in der Natur, noch im Museum: Er hilft, unvorstellbare Bilder herzustellen. Der Computer hilft, aber er ‚macht’, er ‚gestaltet’, er ‚erfindet’ nichts. Um ein anderes Missverständnis zu vermeiden, möchte ich noch etwas unterstreichen: Dass etwas neu ist und noch nie gesehen wurde, garantiert in keiner Weise die ästhetische Qualität. War die Abbildung eines jungen Mannes mit lockigem Haar – das Selbstportrait Dürers um 1500 – neu?

Meine Arbeiten entstehen immer aus einfachsten geometrischen Formen. Diese Wahl hat ihre eigentliche Ursache in meinem persönlichen Geschmack: Ich mag die formale Strenge und die Sparsamkeit der Geometrie, ich mag die rationale Reinheit der Mathematik. ‚Die Natur kann sich Verschwendung in allem erlauben, der Künstler muss bis ins letzte sparsam sein’, sagte Paul Klee; das ist auch meine Auffassung.”

V. Molnar

[Dieser Text ist erstmalig erschienen in Vera Molnar. Lignes, Formes, Couleurs, Kat. Ausst. Vasarely Múzeum, Budapest 1990, S. 16 f.]

Geboren am 5. Januar 1924 als Vera Gacs in Budapest, Ungarn
1942-47  Studium der Malerei sowie Diplom-Studium in Kunstgeschichte und Ästhetik an der Hochschule für bildende Kunst Budapest
1946  erste gegenstandslose Bilder entstehen
1947  Stipendienaufenthalt in Rom an der Villa Julia, Übersiedlung nach Frankreich
1947-60  gelegentliche Zusammenarbeit mit François Molnar
1948  Heirat mit François Molnar
1959-68  arbeitet mit der Methode der machine imaginaire
1960  Mitbegründerin der Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV); erste Ausstellungsbeteiligung an der von ihrem Freund Max Bill organisierten Ausstellung Konkrete Kunst in Zürich, Helmhaus
1967  Mitbegründerin der Gruppe Art et Informatique am Pariser Institut d‘Esthétique et des Sciences de l‘Art
1968  die ersten Computergrafiken entstehen; fortan kontinuierliche Arbeit mit dem Computer
1974-76  Entwicklung des Computer-Softwareprogramms „Molnart“, zusammen mit ihrem Mann
1976  erste Einzelausstellung Transformations in der Galerie der Polytechnischen Hochschule London
1979  arbeitet am Centre Georges Pompidou in Paris, am Atelier de Recherche des Techniques Avancées (ARTA)
1980  Mitglied des Centre de Recherche Expérimentale et Informatique des Arts Visuels (CREIAV) an der Université de Paris I, Sorbonne; das erste Künstlerbuch 1% de désordre erscheint bei Wedgepress & Cheese in Bjerred (Schweden)
1985-90  Lehrauftrag für bildende Kunst und Kunstwissenschaft an der Université de Paris I, Sorbonne
Seit 1990 werden ihre Arbeiten in großen europäischen Ausstellungen zur gegenstandslosen Kunst und Avantgarde präsentiert; die erste installative Arbeit entsteht für die Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen
1999  große monografische Ausstellung Extrait de 100 000 milliards de lignes am Centre de Recherche, d’Échange et de Diffusion pour l’Art Contemporain (CRÉDAC) in Ivry-sur-Seine
2005  erhält für ihr Lebenswerk den ersten d.velop digital art award [ddaa], alljährlich ausgerichtet vom Digital Art Museum [DAM] und jeweils mit einer Einzelausstellung durch die Kunsthalle Bremen präsentiert

Vera Molnar lebt und arbeitet in Paris sowie in der Normandie

EINZELAUSSTELLUNGEN
2017
Spielerisch, Minimal, DAM Gallery, Berlin
Quarte Vingt Treize (93), Bernard Chauveau/ Galerie 8+4, Paris, Frankreich
2016
1% de désordre ou la vulnérabilité de l’angle droit, Galerie Berthet-Aittouarès, Paris, Frankreich
2015
Papiers, Fondation Lius Moret, Martigny, Schweiz
Regarding the Infinite – Drawings 1950 -1987, Senior & Shopmaker Gallery, New York
concentriue 1958 – 2012, März Galerie, Mannheim, Deutschland
Vera Molnar. (Un)Ordnung. (Des)Ordre. Museum Haus Konstruktiv, Zürich, Schweiz
2014
Mes 90 ans à la Ligne, Galerie La Ligne, Zürich, Schweiz
Solo, DAM GALLERY Berlin
Vera Molnar. (Un)Ordnung. (Des)Ordre, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
Née en 1924, Granville Gallery, Paris, Frankreich
2013
Tremblement, Collection Nationale de l´Edition et de l´Art Imprime, Paris, Frankreich
Compredre, c´est transformer, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
Vom sichtbaren zum lesbaren, Museum der Wahrnehmung (MUWA), Graz, Österreich
Une bréve histoire des lignes, Centre Pompidou Metz, Frankreich
Errances, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
2012
One Percent Disorder, Institut Kepes, Eger, Ungarn
Vera Molnar, Kunsthaus Rehau, Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie, Rehau, Deutschland
Vera Molnar, Une Rétrospective 1942 – 2012, Musée des Beaux Arts de Rouen, Frankreich
2011
Gothique, DAM GALLERY Berlin
86 (Part III), Galerie Torri, Paris, Frankreich
2010
86 (Part II), Galerie Torri, Paris, Frankreich
86, Galerie Torri, Paris, Frankreich
Tourner en rond?, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
Variations Ste-Victoire, Musée des Beaux-Arts, Budapest, Ungarn
60 ans de carrés, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
2009
Perspectives et variations, Frac Lorraine, Metz, Frankreich
Né en 1924, März Galerie, Mannheim, Deutschland
2008
Pliages, tableaux, dessins, März Galerie, Mannheim, Deutschland
The early beginnings – Plotterzeichnungen 1969-1990, DAM GALLERY Berlin
Hommage à Dürer (mit François Morellet), Musée Vasarely, Budapest, Ungarn
Hommage à Paul Klee, Galerie La Ligne, Zürich, Schweiz
Hommage à Dürer, variations (mit François Morellet), Musée de PAKS, Ungarn
2007
Car je n’aime pas la couleur verte, Musée des Beaux-Arts de Rouen, Frankreich
Vers l’épure, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
M…, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
Lignes, März Galerie, Ladenburg, Deutschland
2006
Parallèles (avec MCBA), Galerie La Ligne, Zürich, Schweiz
Tableaux et séries, März Galerien, Ladenburg, Deutschland
Vera Molnar, Etudes et multiples, März Galerien, Mannheim, Deutschland
Monotonie, symétrie, surprise, Kunsthalle Bremen, Bremen, Deutschland
Histoires D’I, La Galerie Kandler, Toulouse, Frankreich
2005
Droites et courbes, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
Vera Molnar, Galerie Charpa, Valencia, Spanien
Signes et signatures, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
Vera Molnar et Marta Pan. Thèmes et variations, Musée des Beaux-Arts de Brest, Frankreich
2004
Grecques, après tremblement de terre, Artothèque, Auxerre, Frankreich
M comme Malevitch und andere Buchstabenbilder, März Galerien, Mannheim, Deutschland
Vera Molnar. Als das Quadrat noch ein Quadrat war … Retrospektive zum 80. Geburtstag, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Deutschland
Vera Molnar et Julije Knifer. Lignes et méandres, Fondation pour l’art contemporain Claudine et Jean-Marc Salomon, Alex, Frankreich
2003
Hasards canalisés, Galerie Guttmann, Budapest, Ungarn
Dessins, März Galerien, Mannheim, Deutschland
2002
Vera Molnar, Espace Fanal, Basel, Schweiz
Variations, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
Tableaux, März Galerien, Ladenburg, Deutschland
Hasards preinèdites, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
2001
Des chemins sinueux, März Galerien, Mannheim und Ladenburg, Deutschland
Fragments de Méandres, Ungarisches Kulturinstitut, Stuttgart, Deutschland
Peintures, collages, dessins, Musée de Grenoble, Frankreich
Vera Molnar presentée par Galerie Oniris, Fiac 2001, Paris, Frankreich
Entre droites et courbes, Galerie Emilia Suciu, Ettlingen, Deutschland
reConnaître – Vera Molnar, Musée de Grenoble, Frankreich
2000
Lignes, Galerie Oniris, Rennes
Au crayon, à la plume, au pinceau, à l’ordinateur, Centre d’Art Contemporain Bouvet-Ladubay, Saumur, Frankreich
Computerzeichnungen, Galerie St. Johann, Saarbrücken, Deutschland
Lettres de ma mère, Centre d’Art de Marnay-sur-Seine (CAMAC), Frankreich
OEuvres récentes, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
Promenade à Ladenburg, Galerie März, Ladenburg, Deutschland
1999
Une visite guidée à travers mon cerveau, Espace Gustave-Fayet, Sérignan, Frankreich
Inventar – Hommage zum 75. Geburtstag von Vera Molnar, März Galerien, Ladenburg, Deutschland
Vera Molnar: Extrait de 100.000 milliards de lignes, Centre de Recherche, d‘Échange et de Diffusion pour l’Art Contemporain (CRÉDAC), Ivry-sur-Seine, Frankreich
Solo d’un trait noir, Galerie Florence Arnaud, Paris, Frankreich
1998
Lettres de ma mère, Galerie Florence Arnaud, Paris, Frankreich
Sensibilité numérique, Vismara Arte, Milano, Italien
Sculptures, dessins, Espace de Luynes, Chevreuse, Frankreich
Vera Molnar, Manfred Mohr, Galerie Lahumière, Paris, Frankreich
1997
Peintures 1966-1996, Galerie Oniris, Rennes, Frankreich
Salon Liszt: Lettres de ma mère, Institut Hongrois de Paris, Frankreich
Tango, Château Bouchemaine, Frankreich
1996
Pink und Rouge, März Galerien, Mannheim und Ladenburg, Deutschland
Tango, Musée d’Art et d’Histoire, Cholet, Frankreich
4 livrimages, École des Beaux-Arts, Valenciennes, Frankreich
Oeuvres sur papier, Galerie Florence Arnaud, Paris, Frankreich
Ligne, Múzeum Ernst, Budapest, Ungarn
Géométrie au XXème-siècle, Galerie Le Faisant, Straßburg, Frankreich (mit Friedrich Riedelsberger)
1995
De l’Esprit à l’Oeuvre, Musée d’Art et d’Histoire, Cholet, Frankreich
Tableaux, März Galerien, Mannheim, Deutschland (mit François Morellet)
1994
Tableaux dessins, März Galerien, Mannheim und Ladenburg, Deutschland
Ordres et (Dés)ordres, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Deutschland
Géometrie du Plaisir, Gesellschaft für Kunst + Gestaltung, Bonn, Deutschland
Multiples, März Galerien, Mannheim, Deutschland
Oeuvres récentes, Galerie Quadri, Brüssel, Belgien (mit Michel Jouët)
Vera Molnar. “Sommaire” 1992-93, März Galerien, Mannheim und Ladenburg, Deutschland
1992
Travaux anciens, Galerie St. Johann, Saarbrücken, Deutschland
1990
Museum für moderne Kunst, Studio A, Otterndorf, Deutschland
Galerie St. Johann, Saarbrücken, Deutschland
Vera Molnar. Lignes, Formes, Couleurs, Vasarely Múzeum, Budapest, Ungarn
Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen, Deutschland
Neuf carrés, Gesellschaft für Kunst + Gestaltung, Bonn, Deutschland
Les Gothiques, Galerie St. Charles de Rose, Paris, Frankreich
1989
Rouges, Galerie Municipale Edouard Manet, Gennevilliers, Frankreich
Dialogue entre émotion et méthode II, Galerie Emilia Suciu, Karlsruhe, Deutschland
Rouges II, Fondation Vasarely, Aix-en-Provence, Frankreich
Tracés et traces, Institut Hongrois de Paris, Frankreich
1988
Dialogue entre émotion et méthode, Galerie E, Zürich, Schweiz (mit Max Bill)
1984
Vera Molnar, Verlagshaus Lundquist, Lund, Schweden
Rechteckaufbau, Galerie Circular, Bonn, Deutschland
Creatic, Galerie du Cirques Divers, Liège, Belgien
Ostinato, Galerie 30, Paris, Frankreich
Studio X, Neapel, Italien
1983
Galleri Sankt Olof, Norrköping, Schweden
1981
Inclinaison – (étude préliminaire à une toile), Crédit Agricole, Caen, Frankreich
Galleri Ferm, Malmö, Schweden
1979
Vera Molnar. Paris – Caen, Atelier de Recherche Esthétique à Caen, Frankreich
Club der jungen Künstler, Budapest, Ungarn
1977
Galleri Ferm, Malmö, Schweden
1976
Transformations, Polytechnic of Central London, Großbritannien

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
2016
[un]erwartet. Die Kunst des Zufalls, Kunstmuseum Stuttgart
#Bartók, Ludwig Museum, Museum der Kunst der Moderne, Budapest, Ungarn
2015
AESTHETICA, DAM Gallery Berlin
2014
Rapport de Force, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
Abstraction/Figuration, Musée des Beaux arts de Rennes, Frankreich
Evénement plastique, Galerie Pascal Janssens, Ghent, Belgien
La Passion Dürer, Musée Jenisch, Vevey, Schweiz
Vera Molnar & Torsten Ridell, aller simple, Longjumeau-Champlan, Frankreich
Armory Show, New York, USA
2013
No Message Whatsoever: Frieder Nake & Friends, DAM GALLERY Berlin
Beauté Rationelle, Espace Topographique de l´Art, Paris, Frankreich
Dynamo, Grand Palais, Paris, Frankreich
A Brief History of Line, Cenre Pompidou Metz, Frankreich
2012
Square to the Square, Galerie B55, Budapest, Ungarn
Chance as Strategy, Vasarely Museum, Budapest, Ungarn
Contemporary French Painting, Permm, Russland
Das Abenteuer Konstruktivismus, Galerie Linde Hollinger, Ladeburg, Deutschland
Osas Plus In The Vasarely Museum, Museum of Fine Arts, Budapest, Ungarn
2011
Think Line 2, DAM GALLERY Berlin
Diversity in Unity, Galerie pascaljanssens, Gent, Belgien
cube 4x4x4, März Galerie, Mannheim
2010
On Line: Drawing Through the Twentieth Century, Museum of Modern Art, New York, USA
Vorsicht Farbe!, Museum Ritter, Waldenbruch, Deutschland
Rencontre Le Corbusier / Vera Molnar, Stéphane Couturier, Ian Tyson, Couvent La Tourette, Frankreich
2009
elles@centrepompidou, Centre Georges Pompidou, Paris, Frankreich
2006
Chemins Divergents, L’Arsenal, Metz, Frankreich
2005
Just a glance II, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
L’Oeil Moteur, Musée d’Art Moderne, Straßburg, Frankreich
Gris Eminents, La Maison des Arts, Carcès, Frankreich
Square, Museum Ritter, Waldenbuch, Deutschland
Nachtbilder + Neon, März Galerien, Mannheim, Deutschland
2004
Just a glance, Galerie Cour Carrée, Paris, Frankreich
Céramiques Contemporaines, Musée national de Céramique, Sèvres, Frankreich
Art et Imagination Scientifique, Musée des Beaux-Arts de Caen, Frankreich
Mesures, Musée Matisse du Cateau-Cambrésis, Frankreich
Les Arts de la Terre et du Feu, La Maison de la Terre, Dieulefit, Frankreich
Electrohype 2004, Malmö Konsthall, Schweden
2003
10-Dix-X, Forum Konkrete Kunst Erfurt, Deutschland
Art Constructivise à Paris, Civico Museo di Arte Contemporanea, Calasetta, Italien
Europe – Concrete – Reductive, Muzeum Architektury we Wroclawiu, Wroclaw, Polen
Croissance Construite Mondriaanhuis, Museum voor Constructieve en Concrete Kunst, Amersfoort, Niederlande
2000
Art Concret, Espace de l’Art Concret, Mouans-Sarthoux, Paris, Frankreich
1999
Pocitacové Obrazy, Galerie Mêsta Blanska, Brno, Tschechische Republik
Knifer, Molnar, Morellet, Vismara Arte, Mailand, Italien
1998
Diagonal, März Galerien, Mannheim, Deutschland
Ungarn – Avantgarde im 20. Jahrhundert, Neue Galerie der Stadt Linz, Österreich
Kunst im Aufbruch, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Deutschland
1997
Tableaux, objets, sculptures, März Galerien, Ladenburg, Deutschland
1996
Die konkrete Zeit – Gegenstände eines Jahrhunderts, Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen, Deutschland
Histoires de blanc et noir, Musée de Grenoble, Frankreich
Croix – Cross – Kreuz – Chrüz, März Galerien, Ladenburg, Deutschland
1995
Autour du Papier, Abbaye de Bouchemaine, Frankreich
Karo-Dame, Kunsthaus Aarau, Schweiz
Chicago – Paris. Abstract Affinities, Ukrainian Institut of Modern Art, Chicago, USA
1994
Europa, Europa – Das Jahrhundert der Avantgarde in Mittel- und Osteuropa, Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, Deutschland
Zufall und konkrete Kunst, Haus für Konstruktive und Konkrete Kunst, Zürich, Schweiz
1993
Kunst im Herrenhof Neustadt, Deutschland
1992
Zufall als Prinzip, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Deutschland
1991
En Souvenir de Chernobyl, Kharkov Art Museum, Kraków, Polen
The European Biennal of nontradtional Graphics, Galerie Modry Pavilon, Prag, Tschechische Republik
1987
Art Construit, Institut Français, Stockholm, Schweden
1985
Imaginer, Construire, Bibliothèque du Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, Frankreich
Die Rationale, Frauenmuseum Bonn, Deutschland
Ostinato, Galerie 30, Paris, Frankreich
Studio X, Neapel, Italien
1984
Electra / 83, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Frankreich
1983
Arte Programmata e Cinetica – 1953-1963, Palazzo Reale, Mailand, Italien
1981
Ars + Machina, Maison de la Culture, Rennes, Frankreich
1979
Kunst aus dem Computer, Ars Electronica/Brucknerfest 79, Linz, Österreich
1978
Permutation, Transformation, Analysis, Worcester Art Museum, Massachusetts, USA
1973
Ordinateur et Création Artistique, Sesa, Espace Cardin, Paris, Frankreich
1960
Konkrete Kunst, Helmhaus, Zürich, Schweiz

SAMMLUNGEN
Centre Georges Pompidou Paris & Metz
Staatliche Kunstsammlung Dresden
Galerie Nationale, Budapest
Musée des Beaux-Arts, Budapest
Bibliothèque Nationale, Zagreb, Kroatien
Worcester Art Museum, Massachusetts, USA
FRAC Poitou-Charentes, Frankreich
Bibliothèque Nationale, Paris
Museum Wrocław, Polen
Fonds National d’Art Contemporain, Paris
Carré Estampes, Luxembourg
Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen, Deutschland
Bibliothèque Nationale, Tokyo, Japan
Hochschule für bildende Künste, Saarbrücken, Deutschland
« Sammlung E », Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf, Deutschland
Sainsbury Centre for Visual Arts, Norwich, Großbritannien
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Deutschland
Forum Konkrete Kunst, Erfurt, Deutschland
FRAC Bretagne, Frankreich
FRAC Basse Normandie, Frankreich
FRAC Nord-Pas-de-Calais, Frankreich
Mondriaanhuis, Amersfoort, Niederlande
Musée Xantus, Györ, Ungarn
Musée de Calasetta, Italien
Collection Ruppert, Würzburg, Deutschland
Collection Hoppe-Ritter, Waldenbuch, Deutschland
Collection Centre d’Art Bouvet-Ladubay, Saumur, Frankreich
Collection Vass, Budapest, Ungarn
Collection Matzon, Budapest, Ungarn
Musée Sztuki, Lódz, Polen
Musée Kassak, Budapest, Ungarn
Kunsthalle Bremen, Deutschland
Musée des Beaux-Arts, Rouen, Frankreich
Musée des Beaux-Arts, Brest, Frankreich
Musée d’Art contemporain, Paks, Ungarn
Arithmeum, Bonn, Deutschland
FRAC Lorraine, Frankreich
Victoria and Albert Museum, London, Großbritannien
Stiftung für Konkrete Kunst, Ingolstadt, Deutschland

PUBLIKATIONEN
Vera Molnar – (Un)Ordnung. (Dés)Ordre. Ausstellungskatalog. Museum für Konkrete Kunst Ingoldstadt, Kerber Verlag Bielefeld, 2014.
Véra Molnar. Une rétrospective 1942- 2012, Couleurs Contemporaines, Bernard Chauveau éditeur, Paris. 2012
Polyphone Resonanzen. Paul Klee und Frankreich. Deutscher Kunstverlag, Berlin, München. 2010
Vera Molnar/Cézanne, éd. Musée des Beaux-Arts, Budapest. 2012
Vera Molnar, éd. O.S.A.S., Budapest. 2007
Vera Molnar, Monotonie, symétrie, surprise, Kunsthalle Bremen (Katalog des [ddaa]). 2006
Molnar, Vera, Questions, sans reponse, à propos de ”arbres et collines” in: Vera Molnar et Marta Pan. Thèmes et variations, Kat. Ausst. Brest 2005
Vera Molnar, Auf der Suche nach Paul Klee oder: Der Versuch einer Extrapolation (2001) in: Vera Molnar. Als das Quadrat noch ein Quadrat war … Eine Retrospektive zum 80. Geburtstag, Kat. Ausst. Ludwigshafen, S. 114 f. 2004
Vera Molnar, Reise in die Farbe Rot (2000) in: Vera Molnar: Inventar 1946-2003, hrsg. v. Linde Hollinger, Ladenburg. 2004
Vera Molnar, Un cheveu gris sur un tricot gris, 1999, unveröffentlicht.
Vera Molnar, Ich liebe mich, in: Vera Molnar: Inventar 1946-1999, hrsg. v. Linde Hollinger, Ladenburg, S. 566 f. 1999
Vera Molnar, Inventar (1994), wieder abgedruckt, in: Vera Molnar. Als das Quadrat noch ein Quadrat war … Eine Retrospektive zum 80. Geburtstag, Kat. Ausst. Ludwigshafen, S. 24-29. 2004
Vera Molnar, Un patchwork électronique, Les Technimages in Revue d’Esthétique, Nr. 25, S. 778. 1994
Vera Molnar, Der Zyklus Hommage à Dürer (1948-1992), Vortrag 1992, wieder abgedruckt in: Vera Molnar. Als das Quadrat noch ein Quadrat war … Eine Retrospektive zum 80. Geburtstag, Kat. Ausst. Ludwigshafen, S. 80-84. 2004
Vera Molnar, Mit dem Zufall zu verlernen lernen, in: Zufall als Prinzip, Kat. Ausst. Ludwigshafen, S. 310. 1992
Vera Molnar, Neun Quadrate 1989, wieder abgedruckt, in: Vera Molnar. Als das Quadrat noch ein Quadrat war … Eine Retrospektive zum 80. Geburtstag, Kat. Ausst. Ludwigshafen 2004, S. 22 f.
Vera Molnar, Regards sur mes Images, in: Revue d’Esthétique, Nr. 7, S. 116 f. 1984
Vera Molnar, Ein Prozent Unordnung, Bjerred 1980 [Künstlerbuch].
Vera Molnar, Transformations in Transformations, Kat. Ausst. London 1976, unpag.
Vera Molnar, Das verletzte Quadrat 1975, in: Vera Molnar – Out of square, Kat. Ausst. Ludwigshafen, 1994, unpag.
Vera Molnar, Cézanne et le cubisme, thèse de fin d’étude [Diplomarbeit] Budapest 1947.

SPIELERISCH, MINIMAL, DAM GALLERY Berlin, 21. Januar – 1. April 2017
AESTHETICA, DAM GALLERY Berlin, 29. Mai – 1. August 2015
SOLO, DAM GALLERY Berlin, 11. April – 7. Juni 2014
NO MESSAGE WHATSOEVER: FRIEDER NAKE & FRIENDS, DAM GALLERY Berlin, 16. November 2013 – 25. Januar 2014
BACK TO BACK, DAM GALLERY Frankfurt, 20. Februar – 4. Mai 2013
MEINE WUNDERKAMMER, DAM GALLERY Berlin, 1. Dezember 2012 – 26. Januar 2013
THINK LINE 2, DAM GALLERY Berlin, 19. Dezember 2011 – 21. Januar 2012
GOTHIQUE, DAM GALLERY Berlin, 11. Juni – 16. Juli 2011
THINK LINE, DAM GALLERY Cologne, 4. September – 6. November 2010
THE EARLY BEGINNINGS, DAM GALLERY Berlin, 31. Mai – 12. Juli 2008