BERLIN – SUMMER SPLASH

Summer Splash, Gruppenausstellung, 2012, Ausstellungsansicht
Summer Splash, Gruppenausstellung, 2012, Ausstellungsansicht
Summer Splash, Gruppenausstellung, 2012, Ausstellungsansicht

BERLIN – SUMMER SPLASH

EELCO BRAND

VUK ĆOSIĆ

GERHARD MANTZ

EVAN ROTH

MARIUS WATZ

12. MAI – 14. JULI 2012

Eröffnung: 11. Mai, 19 – 21 Uhr

Die Sommerausstellung SUMMER SPLASH dieser vorwiegend von DAM GALLERY repräsentierten Künstler zeichnet sich durch den experimentellen Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Formaten aus. Anhand verschiedenster Arbeitsweisen – von ASCII-Art (American Standard Code for Information Interchange) über iPad-Fingerbewegungen bis hin zu 3D-Prints, 3D-Animationen und -Skulpturen – wird ein breites Spektrum digitaler Techniken sichtbar und lässt so eine interessante Mischung von Werken entstehen. Teils spielerisch im Umgang wird der Betrachter in seiner Erwartungshaltung überrascht; es gibt viel Neues zu entdecken.

Vuk Ćosić (* 1966, Belgrad), seit den 90er Jahren als Pionier der Net Art Bewegung bekannt, zeigt mit Singing in the Rain (1999) einen seiner ASCII-Art Filmklassiker sowie den Print Bang (2010).

Evan Roth (* 1978, USA), Gründer des Graffiti Research Labs, zeigt aus der Serie Multi-Touch Finger Paintings Prints sowie die an Readymades erinnernden Kunstobjekte der Propulsion Paintings.

Eelco Brand (* 1969, Rotterdam) präsentiert zwei weitere Variationen seiner 3D-Animationsfilme, T.movie und I.movie, in denen er auf die für den Künstler so typische Weise scheinbar die Natur nachahmt, sie beim erneuten Hinschauen jedoch ins Absurde führt und auf ironische Weise überhöht.

Ebenfalls Meister der 3D-Kunst ist auch Gerhard Mantz (* 1950, Neu-Ulm) mit zwei großformatigen Prints in der Ausstellung vertreten. Mit Dune (2011) und Christobal (2010), beide aus der Serie Abstraction, führt er die Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Licht aus der Perspektive der Malerei weiter.

Marius Watz (*1973, Norwegen) stellt seine neue Serie Probability Lattice (2012) vor, fünf mit einem 3D-Drucker gefertigte abstrakte, architektonisch anmutende Mikro-Skulpturen. Seine ebenfalls ausgestellten ArcSurf Drawings (2012) basieren auf selbst geschriebenen Algorithmen, die die virtuellen Formprozesse per Laserdruck auf MDF einbrennen.